Willkommen
Ausstellung 11
Geschichte
Niederrh.Teil1
Niederrh.Teil 2
Cupraner Teil 3
Praesentation
Biografie 1
Biografie 2
Rangordnung
Standard
Schulung 2011
Gartenanlage
Zucht
Fremdblut
Bilder Aug.10
Mein Hahn
Intern.Grasse10
Intern.Grasse11
Resultate 2010
Freundelinks
Linkliste
Forum
Gästebuch
Kontakt
Impressum
2page.de
Galerie
Galerie

 "Niederrh.blau Teil1".

    

Flagge Rheinland




Quelle: Huehneralbum von Deuka 1954

Vom Stolp Verlag ;

Deuka Huehner Album - Rassen-Vererbung-Brut 2.Auflage.

Verfasser: Deutschen Genetiker Friedrich Regenstein.

Vorspann;

Dieser Artikel wurde mir von meinem Freund Ludjo Jobs,Viersen

zur Verfuegung gestellt.

Er ist der International bekannte Richter aus dem LV Rheinland schlechthin.

Ludjo hatte in seinem Onkel Jacques Jobs, Viersen

seinem Vater und vaeterlichen Freund Friedrich.

Friedrich Regenstein war Stallmeister bei Jacques Jobs Farm

und so mit der besten Lehrmeister die man sich nur Denken kann.



Niederrheiner: Blau Sperber 1,0

Eine Huehnerrasse, die den heutigen wirtschaftlichen

Anforderungen weitgehend gerecht wird , aber auch dem

Ausstellungszuechter besonderen zuechterischen  Anreiz bietet

sind die Niederrheiner Blau .

Um ein Huhn zu schaffen,

dass hohe Mastfahigkeit mit Fruehreife verbindet,

wurde um 1930 in Nordholland eine Rasse gezuechtet,

die aus der Verkreuzung der alten belgischen Mastrasse

Mechelner Kuckucks Sperber mit gestreiften Plymouths,

Orpingtons und Kämpfern endstand.

Ursprünglich unter den Namen Noord Holländischen Blaue

herausgebracht nennt man sie jetzt Blaue Holländer.

1938 wurden sie erstmalig als Schlachtgefluegel

nach Deutschland eingefuehrt.

Zuchtversuche in Deutschland

brachten zunaechst Enttaeuschungen, denn es zeigte sich,

dass weder Farbe noch Typgefestigt waren.

So fielen in der Nachzucht lachsfarbige, silberhalsige

und vor allem schwarze Tiere an,

letztere stets weiblichen Geschlechts.

Aber auch die Legeleistung war sehr unausgeglichen.

Einige leichtere Tiere legten vorzueglich,

die schweren Masttypen dagegen schlecht.

Die Eier waren klein, Brutlust sehr stark ausgepraegt.

Die wenigen deutschen Zuchten im Rheinland,

die diese Tiere und neue Rasse hatten,

gaben die Zucht wieder auf.

Nur der Großzuechter Jacques Jobs, Viersen ,

behielt die zunaechst etwas schwierige Zucht bei.

Mit strengster Auslese bei jahrelanger Inzucht gelang es,

aus den verschiedenen Typen eine Mittelform zu schaffen,

die Fruehreife, leichte Maestbarkeit,

gute Legeleistung, mit gutem Eigewicht

und geringer Bruetigkeit vereinigt.

So ergab sich der deutsche Formtyp, der in abgerundeter,

etwas höher gestellter Kastenform mit ausgerundetem

Rücken – und Sattelanstieg etwa die Mitte zwischen

den Formen der Barnevelder und Sussex einnimmt.

In den Kriegsjahren wurde die Rasse in Deutschland anerkannt

Und erhielt den Namen Blaues Masthuhn.

Wie in Hollend heute noch, so waren damals auch

diese Deutsche Tiere farblich nicht einheitlich.

Silbergestreifte Haehne und sehr dunkele,

fast schwarzerscheinende, mattgesperberte Hennen

stellten auch die damaligen deutschen Musterbilder dar.

Die sehr hellen Haehne mussten zunächst beibehalten werden,

da die dunkelblau – gesperberten 25% schwarze

weibliche Nachzucht brachten,

also für die Sperberung meist spaltererbig waren.

Erst nach sorgfaeltiger Durchzuechtung konnte die Farbe

der Haehne und Hennen einander angeglichen

und die endgueltige blaugraue Sperberung in

beiden Geschlechtern erzielt werden.

Niederrheiner: Blau Sperber 0,1

Auf Teil 2 geht es weiter

Copyright © 16.August 2010 by Ingrid Toedtemann, Alsdorf/AC